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Der Verlust eines lieben Menschen, der nicht mehr
bei Ihnen sein kann, dessen letzter Weg zu gehen
ist, zeigt uns, wie wertvoll doch die Zeit ist,
die einem auf Erden gegeben wird.
In schweren Zeiten sind wir
vertrauensvoll an Ihrer Seite.
Mitarbeiter des Bestattungshaus
Cramer
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Das
Unternehmensprofil: Inhaberin
des Bestattungshaus Cramer:
Carola Cramer (Bild rechts)
verheiratet, 1 Sohn
Vorherige Tätigkeiten:
• Fachschulabschluss an der
Medizinischen Fachschule Potsdam,
• Kinderkrankenschwester / Arzthelferin
• Hauskrankenpflege Krahn & Partner
• Mitarbeiterin Kreiskirchliches Verwaltungsamt
• Trauerrednerin
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Carola Cramer
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Firmengründung: 01.11.2001
Wir verfügen durch
fast durchgehende Neuinvestitionen mit zwei Bestattungsfahrzeugen,
zwei Büroräumen, einem Aufbahrungsraum und
einem modernen Kühlraum über eine allen Ansprüchen
gerecht werdende Ausstattung.
Unser Betrieb ist Mitglied der Handwerkskammer Potsdam
und der Bestatterinnung von Berlin und Brandenburg e.V.
Regelmäßige Weiterbildungen beim Bundesverband
Deutscher Bestatter bilden die Grundlage für unsere
Arbeit bei einem Trauerfall.
Als Fach- und Qualitätsbetrieb
sind wir für Sie da, wann immer Sie uns brauchen. |
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Aus der Presse:
Alles andere als trostlos
(Artikel aus der MAZ vom 30.04.2002)
Die Bestatterin Carola Cramer
(36) lässt sich die Lebenslust nicht nehmen
Es riecht nach nichts. Nur wenn Carola Cramer
sich bewegt, weht Ihr dezenter Duft herüber, blumig und
frisch. Die blonde Frau sitzt zwischen Särgen und Urnen.
Sie wirkt entspannt, lehnt sich zurück, schlägt
die schwarz bestrumpften, langen Beine übereinander und
plaudert. Ihr Schreibtisch steht im Bestattungshaus.
Gerade 36 Jahre alt, hat Carola Cramer den Abschied für
immer zum Beruf gemacht.
„Ich hatte immer ein gutes Verhältnis
zum Tod“, sagt sie und lässt Ihre großen
azurblauen Augen lachen. „Verstorbene Angehörige
wurden früher zu Hause aufgebahrt“, erinnert sie
sich. „Auch bei uns. Auf diese Weise konnte man eher
realisieren, dass ein Mensch gegangen ist und in aller Ruhe
Abschied nehmen.“
Ein Selbstverständnis, das Carola Cramer
heute vermisst. „Sterben ist tabu“, bedauert die
Bestatterin. „Darüber spricht man nicht.“
Sie selbst kann, was vielen Menschen nicht gelingt; den Tod
als Teil des Lebens begreifen. „Es ist enorm wichtig,
schon zu Lebzeiten über den Tod nachzudenken“,
findet sie und hat gute Gründe. Immer wieder erlebe sie,
„dass viele gar nicht wissen, wie ihre Angehörigen
bestattet werden wollen.“ Einige hätten beim Tod
eines Familienmitgliedes sogar „keine Ahnung, wo dieser
Mensch seine Papiere aufbewahrt.“
Tag und Nacht in Rufbereitschaft
In solchen Fällen ist Carola Cramer gefordert. Ihr Job
ist es nicht allein, Särge zu verkaufen, Tote für
die letzte Ruhe zu schminken und anzukleiden oder am Grab
die Trauerrede zu halten. „Nein“, wehrt sie ab,
„es ist viel, viel mehr.“ Wann immer ein Mensch
stirbt und beigesetzt werden soll, lässt die Ehefrau
und Mutter alles stehen und liegen. „Ich muss rund um
die Uhr bereit sein.“ Stress, der Carola Cramers Leben
verändert hat. „Ich koste jeden freien Moment aus“,
sagt sie und zieht ihre schmalen, geschwungenen Augenbrauen
nach oben. „Ich lebe bewusster und sehe Kleinigkeiten,
die ich vorher nicht wahrgenommen habe. Jede freie Minute
ist für mich so kostbar wie das Leben selbst.“
Denn der Tod ist wegen ihres Jobs stets präsent. Von
ihrem 14-jährigen Sohn Marc und dessen Vater verabschiedet
sich Carola Cramer immer so, als wäre es das letzte Mal.
„Wir gehen nicht mehr im Streit auseinander“,
sagt sie. „Selbst wenn wir uns mal fetzen: Bevor wir
uns trennen, vertragen wir uns.“ Nicht immer einfach,
doch für die Bestatterin ein Muss. „Ich habe so
viele Menschen leiden sehen, weil sie sich im Streit von ihren
verstorbenen Angehörigen verabschiedet hatten“,
erzählt sie und will es selbst ein bisschen besser machen.
Bei so viel Trauerarbeit kein Wunder. Schon in ihrem ersten
Beruf war Carola Cramer mit dem Tod konfrontiert. Als Kinderkrankenschwester
erst in der Infektions-, dann in der Frühgeborenenstation
hat sie Kinder sterben, Mütter und Väter leiden
sehen. „Das prägt sich ein“, sagt sie und
blickt versonnen ins Nichts. „So was vergisst man nicht.“…
Als der Bestatter Peter Harzdorf in Ruhestand ging,
beschloss die fröhliche Carola Cramer im vergangenen
Jahr, ein eigenes Bestattungsunternehmen zu gründen.
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Bürokratie auch nach
dem Tod
Jetzt ist die Frau im schwarzen, eng anliegenden Kostüm
Geschäftsführerin, hat ein großes Geschäft
an der Karl-Marx-Straße gemietet, beschäftigt zwei
feste Mitarbeiter und mehrere Honorarkräfte. „Das
ist meine Berufung“, sagt die lebenslustige Frau, die
neben aller Trauerarbeit auch eine Menge Papierkram erledigen
muss. Sterbeurkunden, Lebensversicherungen, Leichenscheine
– Formulare gehören zur Bestatterbürokratie.
Doch im Vordergrund stehen immer die Menschen. Ihre Schicksale
sind es, die den Beruf für Carola Cramer interessant
machen. „Von ihnen erfahre ich mehr, als ich in jedem
noch so guten Geschichtsunterricht lernen könnte“,
sagt sie. „Sie zeigen mir alte Fotos, erzählen
Geschichten und schütten ihr Herz aus.“ Jeder ist
anders, findet sie. Und glaubt deshalb: „Der Sarg ist
ein Möbelstück. Jeder Mensch hat schließlich
auch sein eigenes, ganz spezielles Bett.“ Tote so beizusetzen,
„wie es ihnen selbst gefallen hätte, wie es typisch
für sie wäre“ – das ist Carola Cramer
wichtig und: „Dem Menschen auch nach dem Tod in Würde
zu begegnen.“ Abschalten kann die Geschäftsfrau
beim Lesen oder bei klassischer Musik. Einmal im Jahr, „und
das wird so bleiben“, muss sie raus und weg aus Neuruppin.
„Ganz weit weg“, sagt sie, „um dem Stress
wirklich zu entkommen.“ Dann, verrät sie und lächelt,
„ist auch das Handy mal aus.“
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